Wenn ich ein zweites mal Siebzehn sein könnte, ich wäre ganz vorn dabei. Mit findigen Gruppennamen bei Studi VZ, den witzigsten YouTube- Performances, der blitzendsten My Space-Seite und dem wohl herzerweichendsten Ego-Blog zwischen Elbe und Spree.
Anders gesagt:
Ich wäre ganz vorn dabei, mich ein zweites Mal zum Obst zu machen.
Nur diesmal hätte das Internet alles konserviert. Für die Ewigkeit.
Thank God für die frühe Geburt!
(die garantiert total okayen Mädchen in dem hier verlinkten Clip haben nix weiter mit diesem abfälligen Post zu tun, als dass sie mich mit ihrer Songauswahl zum Lachen gebracht und mich an meine Zeit Anfang der 90er erinnert haben. Ehrlich. Ich hätte hier auch einfach die “Techno-Oma auf der Love-Parade” verlinken können. Und überhaupt erst zu You Tube hat mich der hier gelockt.)
Oh ja, ich wäre auch ganz vorn gewesen. Ob nun Nirvana-finsterer MySpace, die StudiVZ-Gruppe “Never Stop That Feeling” powered by Mark Oh oder ein Nerdblog mit der besten Prince-of-Persia-Komplettlösung.
Mann, ich freu mich über das DDR-Kind in mir und den verrückten Neunziger-Jugendlichen, der lieber mit echten Menschen Vielsinn laberte und ein Dominikaner-Pils im Stillen trank, von nur ein paar VHS-C-Kassetten übrig sind.