Der momentane Schub an frischen Twitteraccounts im engeren Bekanntenkreis, ohne dass ich den Dienst explizit angepriesen hätte, liess mich bis eben an einen kleinen Big Microblogging-Bang glauben … – bis mein Blick auf Graders Twitter-Elitenliste fiel. Platz 12 in einer mehr als 500 Tausend-Einwohnerstadt. Top 20 im ganzen Land Sachsen. Und das mit zur Stunde nur 144 Followern. (Aber oho!)
Also ich sag es mal so: Vom Massenphänomen Twitter kann, zumindest in Deutschland, noch keine Rede sein. In Städten wie Potsdam oder Rostock sieht’s Accountmässig sogar ganz finster aus.
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Ja, es ist ein Geek-Tool (sieht man schon daran, welche Themen von den Top-Twitterern zumeist bedient werden (ist auch beim Bloggen in Deutschland frappant)). Und es verstehen anscheinend auch nur die Menschen in Ansätzen, die ohnehin bloggen (Medienproblem?).
Twitter verstehen wahrscheinlich nur die, die mitmachen. Dann aber sofort.
Wegen der Themenwahl: Twitter ist Popcorn. Habe noch keinen englischsprachigen Account gefunden, der mir wirklich mehr bringt als ein auf Deutsch geschriebener. Die Sprache ist ja fast egal. Das Lokale spielt eine erhebliche Rolle. Soziales Netzwerk eben.
Warum schreib’ ich eigentlich nicht gleich noch ‘nen Artikel drüber?