Seit ein paar Tagen steht hier ein kleines Internetradio. Ein preiswertes, mit eigener Bedienoberfläche, über Heimnetzwerk aufrufbar. Stream-URL aus dem Internet gesucht, in die Maske reinkopiert und ab geht der Sender.
Man kann auch das Dreifache ausgeben, dafür ein Farbdisplay mit Facebook-Ansagen (”Schafi und Muhkuh sind jetzt Freunde!”), Last fm und womöglich integriertem Kaffekocher bekommen. Aber ich persönlich bleibe gerne Herr meiner Geräte (einer der Gründe, warum ich kein iPhone besitze) und will mich nicht erst auf Herstellerseiten anmelden müssen um dann von deren Serverkapazitäten abhängig zu sein.

Also steht hier jetzt ein kleines Internetradio und spielt vor sich hin. Sender aus aller Herren Länder. Ein Gefühl wie damals, als mit Einbruch der Dämmerung die grosse Stunde für mein kleines Mittelwellenradio schlug, und es das Tor zum Rest Europas öffnete.

Nur sind es heute nicht mehr nur Sender aus Europa, sondern der ganzen Welt.

Tausende.

Kein Mensch kann die alle hören. Und das fühlt sich gut an.