Und Schwupp! (2)

Ihr kennt das. Da hat man die Gemüseabteilung schon gefühlte hundert Meter hinter sich gelassen und keinen Bock mehr auf Obst. Oder der Kuschelfaktor eines Plüschtiers sinkt plötzlich auf Null. Blöd nur, wenn die Spielzeugabteilung dann schon wieder am anderen Ende des Supermarktes liegt. Och nö.
Zum Glück guckt gerade keiner – und schwupp!
Soll sich jemand anderes kümmern.

Nudelkätz.

„Und Schwupp!“ (1) hier.

Leseliste 01

Unkommentierte Auswahl an vertwitterten Links der letzten Tage.

„Quoten zementieren die Herrschaft der Männer“, Meike Lobo/Tagesspiegel.
„#metoo. Ich auch“, Christian Gesellmann/Zeit Magazin.
„Wer ist hier die Hexe?“, Hengameh Yaghoobifarah/taz.

„Wie erkläre ich es meinem Kind: Internet in der DDR“, Lutz Donnerhacke.
„Konfliktgenerationen“, Drikkes.

„‚Meine Generation ist zu still'“, Anna Fastabend/Frankfurter Rundschau.
„Wem gehört der Osten? Die Ostsee“, MDR-Mediathek.

„Gemeinwohl und Geschenke“, chassot/Zwangsbeglückt.

„Wer redet ist nicht tot: Volksbühne“, WRINT.

„Beobachtungen zum Altwerden und der Großstadt“, Anke Gröner.

„Medienwächter haben kein Problem mit bigFM-Fake – aber mit uns“, Boris Rosenkranz/Übermedien.

Ein Postfach wird frei.

Neulich habe ich ein Postfach gekündigt.

Vor vielen Jahren erhielt ich gegen eine Einmalgebühr zwei Schlüssel ausgehändigt und hätte fortan bis ans Ende aller Tage sämtliche Post in dieses Fach umleiten lassen können. Zum Nulltarif.
Der einzige Haken an der Sache war (bisher) die Verpflichtung zur regelmässigen Leerung. Und die Einhaltung wurde von Postangestellten kontrolliert! Jede einzelne Sendung bekam handschriftlich das Eingangsdatum verpasst, nach nur einer Woche Nichtabholung ging’s zurück an den Absender. Streng nach Vorschrift. Blöd für mich, wenn mir mal was dazwischenkam. Ansonsten passierte nix. Ein verwaistes und zugestaubtes Fach war offensichtlich für niemanden ein Problem.

Ich habe gekündigt, weil nun ein zweiter Haken hinzugekommen ist: Ab März erhebt die Post eine Jahresgebühr von knapp 20 Euro.