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Jahresendfragebogen 2019

Zugenommen oder abgenommen?
Gehalten. Zumindest bis Weihnachten.

Haare länger oder kürzer?
Besser: Dünner? Und die Antwort: Ja, leider. Hätte ich ihnen vor Jahren mal nicht so viel eitlen Quatsch zugemutet.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Altersweitsichtiger! Der Optiker meinte, nun müsse im Fünfjahresrhythmus eine neue Brille her. Ab Mitte 60 bleibe die Sehstärke bis zum Schluss konstant. Schluck.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Auf jeden Fall zuviel.

Der hirnrissigste Plan? Einen heissen Teller anzufassen, als wäre er ein kalter Teller.

Die gefährlichste Unternehmung? Vom Fahrrad steigen.

Die teuerste Anschaffung? Irgendwas von Apple.

Das leckerste Essen? Mehrkornbagel. Belegt mit Rührei, Frischkäse, Schnittlauch und gegrilltem Speck (iii!).

Das beeindruckendste Buch? „Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz“ von Constanze Kurz und Frank Rieger. Welch sicherheitsrelevante Rolle Frameworks beim Programmieren von Apps spielen, oder warum es Quatsch ist, medienöffentlich von Hacking zu sprechen, wenn mal wieder irgendwelche Daten von Orten abgesaugt werden, an denen sie eigentlich sicher sein sollten… das und mehr steht alles da drin, auch für Laien erklärt.

Der ergreifendste Film? „Marriage Story.“

Beste Serie? „One Mississippi“ (spät entdeckt), „Fleabag“ und „Russian Doll“.

Die beste CD? Okay. Die Vorlage für diesen Fragebogen scheint noch älter zu sein als ich dachte. Es gibt schließlich Playlists! Hier ist meine Beste für 2019.

Bester Podcast? „Hundertachtzig Grad – Geschichten gegen den Hass.“

Die nützlichste App? Nextbike, (Leihfahrrad) knapp gefolgt von Trainline (Zugverbindungen Europa grenzüberschreitend).

Das schönste Konzert? Nach 22 Jahren wieder ein Tocotronic-Konzert besucht.

Vorherrschendes Gefühl 2019? Kommt doch mal runter.

2019 zum ersten Mal getan? Einen ganzen Urlaub ohne Bargeld bestritten.

2019 nach langer Zeit wieder getan? Sitzplatzreservierung gebucht.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Schulterprellung, Windows 10-Upgrade, Morrissey-Interviews.

2019 war mit 1 Wort…?

Lehrreich.

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Sein Name ist Nachschub.

Warner hat etwa 150 neue „Looney Tunes“-Kurzfilme angekündigt. Was da im ersten Trailer innerhalb einer Minute an Feuerwerk verbraten wird, hätte vor 80 Jahren bestimmt für die siebenfache Spielzeit gereicht.
Gespannt, ob die folgenden Clips das Tempo halten.

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Rollen, Rollen, Rollen.

Auf E-Scootern durch die City zu preschen mag momentan ähnlich würdelos anmuten wie vor Jahren noch das Telefonieren in der Bahn, einen vier Euro teuren Kaffee im Gehen zu schlürfen oder „der“ Blog zu sagen. Durchgesetzt hat sich das alles trotzdem.
Contra Roller: Bei guter Anbindung bleibt die Nutzung des ÖPNV preiswerter, die Rentabilität von Leih-Scootern ist desaströs, und zum ordentlichen Nebenverdienst taugen sie anscheinend auch nicht.
We’ll see.

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Atze Tatze

Bin heute an einem einfachen Sonnenbrillenkauf gescheitert.

Hipster-Brillenladen in der Fußgängerzone verweigert Bargeldzahlung, macht Kundenkonto mit persönlichen Daten zur Bedingung, akzeptiert nur drei Kreditkarten. Kein Apple Pay.

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Neulich beim Bio-Bäcker.

Neulich beim Bio-Bäcker, wo immer alles ein wenig drunter und drüber zugeht, aber auf eine nette Art.
Im Schaufester wird Kirschkuchen vom runden Blech angeboten, groß und saftig. Jeder Kuchen in acht Stücke geteilt. Ich frage nach dem Preis. Die Antwort: „2,50 Euro“. Wow, großzügig, Schnäppchen, denke ich und bestelle eins zum Mitnehmen.
Was ich allerdings nicht bemerke ist, wie sie vor dem Einpacken das Stück nochmal in zwei Hälften schneiden. Voilà, Preis verdoppelt.
Immer ein wenig drunter und drüber… aber seit heute nicht mehr auf die nette Art.